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14 Jul 2010 
...nun, das werdet ihr nächste Woche erfahren. Dann, wenn ich auf unserem Balkon unterm Sonnenschirm rumliege, mit Eis auf dem Tisch und Jump im Hintergrund. Zur Zeit bin ich einfach viel zu aufgeregt und beschäftigt mit Aufbruchsaktivitäten, dass ich nicht in der Lage bin so einen großen Eintrag zu verfassen. DENN: Ich werde übermorgen endlich ENDLICH wieder nach Deutschland fliegen!!! Meine Tasche ist gepackt und es sind genau die vorgeschriebenen 20 kg geworden *Luftsprung* Ich habe zwar keine Lust auf den Flug, aber ich bin dann wieder zuhause!! Wie schön und unverstellbar das klingt^^ Das heißt nicht, dass dieser Blog und das Fotoalbum geschlossen werden, denn ich habe euch noch ein bisschen was zu zeigen und euch noch über Tokyo aufzuklären, also, ich kündige euch schon an, wenn der Blog beendet wird, bis dahin bleibt mir noch ein wenig treu ;) Nun lasst mich meine Freude genießen und wir sehen uns bald endlich wieder in Deutschland!!!

Die letzten liebsten Grüße aus China schick euch die Heimkehrer-Karo =)


Bambusdrache · 97 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
02 Jul 2010 
Ein Wochenende in der Provinz der tausend Geschmäcker. Mit dabei: hot and spicy, fad und süß =)


Bambusdrache · 86 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
22 Jun 2010 
Es geht zurück nach Shanghai und einmal um die Welt


Bambusdrache · 88 mal angesehen · 1 Kommentar
27 März 2010 
Tut mir leid!!!Ich habe euch nicht vergessen und ich hoffe, meine lieben Leser haben mich auch nicht verlassen...Ihr in Deutschland habt erfahren, was hier bei mir abging auch ohne Worte. Erstma nichts und dann non-stop 28h-Tage. Also, macht euch heute für eine bereit für die März-Zusammenfassung. Mein zweiter Monat in der Firma und die relaxten Tage nehmen schlagartig ab, stand doch in den Wochen vor dem 16.3. alles im Zeichen der EXHIBITION. Ein großes Event auch für mein Praktikumssemester, wird hier mein Einsatz doch besonders verlangt. Mit Exhibition ist Solarcon gemeint, eine Messe für die Photovoltaik-Industrie auf dem Messegelände Shanghais im reichen Pudong, an der wir als Außsteller teilgenommen haben. Im Vorfeld viele Einladungen an Kunden verschicken, Mitnehmsel-Tütchen füllen und andere Vorbereitungsarbeiten. Die eigentliche Messe vom 16.-18. März hat ihre Spuren hinterlassen, im Kopf und am Bauch. Kam es nämlich, dass meine Arbeit im Messestand eher gering ausfiel, hier und da mal für Ordnung sorgen, Besucher herumführen und ein angenehmes Klima für die Besucher verbreiten. Ich glaube herausgefunden zu haben, dass chinesische Männer generell verliebt in mich sind. Jeder zweite will mich heiraten, aber garantiert jeder möchte mein „boyfriend“ werden. Woran das liegt? Vielleicht ist es meine charmante Verwendung von ulkigen Umschreibungen bei der chinesischen Erklärung der Funktionsweise unserer Vorzeigemaschine oder einfach nur, weil ich ja so „piaoliang (beautiful)“ bin. Der Hinweis, dass ich ja einen „boyfriend“ in Deutschland habe, schreckt keinen ab (man braucht unbedingt auch einen in China „zum Chinesisch lernen“) und so habe ich selber auch einige Visitenkarten von Interessenten gesammelt. Jedenfalls sind alle Chinesen immer ganz supergut drauf, wenn ich einfach nur „Nihao“ sage. Einen Freund zum Chinesischlernen brauch ich nicht unbedingt, haben diese 3 Messetage doch großen Effekt auf meine Sprache gehabt. 4 Tage lang praktisch ständig nur Chinesisch, hauptsächlich mit meinen Kollegen, mit denen ich sonst hauptsächlich Englisch oder Deutsch rede. Englisch is irgendwie anstrengender geworden...Am Abend jeweils noch ein leckeres ausgiebiges Geschäftsessen (köstlich, aber das Ende meiner (wirklich ernst gemeinten) Diät) und ich war um 8 abends bereit fürs Bett. Wirklich ein paar lustige aber mörderisch ermüdende Tage. Ich war aber auch von Anfang an nicht fit genug für Solarcon. Hatte sich doch für das Wochenende davor die Bande aus Nanjing zum Besuch angekündigt, was natürlich Karaokenächte mit wenig Schlaf mit sich brachte. Absolut kurios, unser Treffen. War ja nicht so, dass ich nicht wusste, dass die Uni-Freunde in Shanghai sind, aber eigentlich war ein Treffen erst zum Abend vorgesehn. Ich also noch am Peoples Square einen schicken Rock für das Solarcon Business-Outfit besorgt, laufe bzw. drängel ich shopping-glücklich zur wochenendvollen Ubahnstation. 5 Meter vor mir ein auffällig grüner Mantel, ich denke gedankenlos, könnte die Tessa sein, sie hat auch so einen. Guck ich auf einmal nicht schlecht, als auch die Haarfarbe zu Tessa passen könnte und überhaupt, die Leute daneben sehen aus wie Katrien, Schwiss-Guy Romain, Kien und Tine (wieder vereint und auch in Shanghai Praktikum-machend). Und so kommts, dass ich natürlich aufgeregt in sie reingerannt bin, denn welch Zufall muss es sein, an einem der größten Menschenansammlungspunkten der Welt über seine Freunde zu stolpern =) Waren am SO noch alle im Urban Planning/Stadtplanungsmuseum. Echt absolut tolles Museum mit sehr interessanten Vergleichen von Shanghai heute und vor 80 Jahren und einer ganzen Ausstellung über die Expo-Entwicklung. Mit Romain gehe ich übrigens nächsten Monat zur Formel 1 hier in Shanghai, Schumi gucken (hihi). Hab das zwar bestimmt schon seit 6 Jahren nicht mehr im TV angeguckt, aber wo man eben schonmal hier ist....Das Wochenende nach der Solarcon war auch nicht erholsamer. Habe mich mit einer chinesischen Freundin von meinen Zwickauer Vorgängern getroffen und als wir nach und nach herausgefunden haben, dass wir die gleichen Interessen haben, vor allem Shopping, hat sich das geplante Mittagessen zu einem stundenlangen Shoppingtrip ausgeweitet. Am Abend dann Abschiedsparty von Cynthia in einem der größten Snob-Clubs, den ich je gesehen hab. Eintritt, nur wer auf der Liste steht, Haifischbecken, Cocktails ab 10€, alle tragen Anzug. High-Society absolut. Und am Sonntag: Wohnungsbesichtigung :) Ja, einige wollten immer wissen, wo ich denn wohne, seit MI kann ich sagen: in meinem eigenen Apartment in Xujiahui. Xujiahui ist so etwas wie die kleine Innenstadt für mich. Hier gibt’s ne Menge Einkaufsmöglichkeiten und viel zu Essen. Ich habe auch schon vor meiner Wohnung in Xujiahui gewohnt, nur weniger nobel im Motel. Einen Monat lang hatte ich jetzt ein kleines, aber ausreichendes ordentliches Motelzimmerchen. Ich hatte auch geplant, meinen SH-Aufenthalt einfach hier zu verbringen, nur hat mich gestört, dass ab Mai, wenn die Expo hier startet, der Preis einfach übertrieben hoch schießen würde, was übrigens in allen Hotels während der Expo-Zeit passiert. Also, doch nochmal über eine Wohnung nachgedacht. Eine, meiner chinesischen Arbeitskollegen hat ihren Makler, der ein guter Freund von ihr ist, in die Spur geschickt und siehe da, plötzlich ist jemand bereit ein Einzelapartment für 4 Monate (länger brauch ichs nicht, aber länger wills jeder vermieten) zu vermieten. Geguckt. Genickt. Genommen. Am MI Vetrag unterschrieben und heute mal Zeit gefunden einzuräumen. Es ist sooooooo schön und vor allem sooooo schön sauber =) und sooooo nah zur Ubahnstation, d.h. ich kann endlich länger schlafen =) Und wie ich das nötig habe. Die oben berichteten 2 Wochen Dauerstress durch Fremdenführerei, Einkaufsmarathons und Chinesisch-sprechen am laufenden Band, schlugen diesen MO am härtesten ein. Burn-out. Immer müde, keine Konzentration. Ich muss schlafen. Dieses Wochenende schon gut genutzt und die Diät wird auch wieder aufgenommen. Jedenfalls ess ich jetzt jetden Tag einen Salat und fühle mich so, als ob ich richtig was gutes getan hätte. Am Abend dann jeweils ein Besuch bei meiner Lieblings-Japanischen-Nudelkette Ajisen Ramen und der Tag ist gerettet. Ich pack meine Tasche für morgen zum Umzug einer neuen Ladung Dinge in mein feines für Besuche-offenstehendes Apartment in Xujiahui.
Eure Karo, die schon seit Tagen das Hotel beklaut indem sie Zahnpasta und Hausschuhe für den Umzug sammelt=)
Bambusdrache · 30 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen
22 Feb 2010 
….an alle, die es hierher geschafft haben. Wer hätte gedacht, dass die Seite urplötzlich die .de Adresse ändert, mein erster Gedanke war, irgendwie wurde mein Blog gelöscht. Zum Glück wars nicht so und ich kann euch weiterhin auf den neuesten Stand bringen. Ich bin noch in Shanghai. Das dürfte niemanden überraschen. Allerdings bin ich auch noch im Hotel. In meinem Luxushotel mit dem Traumzimmer und der beschissenen Lage im niedlichen Bezirk am Ende der Welt. Ich habe einen Entschluss gefasst: ich ziehe um....ins Hotel. Ja, leben im eigenen Apartment ist nicht nur ne teure Angelegenheit, ich kann auch nicht die Vorzüge wie jeden Tag ein gemachtes Zimmer und unendlich duschen genießen. Also, werde ich diese Woche in eine günstigere Unterkunft ziehen für die letzten 4 Monate, jaja, so kurz ist's nämlich nur noch =) Das Praktikum macht Spass und die Kollegen sind total toll, allen voran meine liebe Noch-Mitpraktikantin Cynthia, deren Platz ich nächsten Monat vollständig übernehme. So kommt es, dass wir nicht nur zusammen zum Souveniershoppen stundenlang die Verkäufer supergünstig gehandelt sondern auch vor zwei Wochen Nanjing unsicher gemacht haben :) Im Umherführen von Besuchern bin ich ja mittlerweile sicherlich schon über dem Niveau eines Touristenführers, enthalten meine Besichtigungsprogramme auch Freunde, die zur Unterhaltung mit Einsteigen (namentlich die gute Marie) und Nachtausflüge ins Blue Marlin und diverse 1912-Clubs. Und weil die Marie so fleißig unterstützt hat und eben die Marie ist (und auch mal oft in diesem Blog erwähnt werden möchte^^), habe ich SO Nacht noch in ihren Geburtstag hineingefeiert und bin MO halb 6 direkt ins Office Shanghai zurück gefahren. Dass mein Hotel in Minhang wirklich schrecklich liegt, merke ich vor allem am Wochenende. Das erste richtige Wochenende in Shanghai endete nach lustigen Bar- und Diskobesuchen jeweils auf der Couch meiner Zwickauer Ladies, was aber nicht zum Dauerzustand werden kann. Und nach dem Wochenende...achja...da war ja dann eine ganze Woche frei :) Cool, ne? :) Die Chinesen feiern nämlich sowas wie Weihnachten, nennt sich Chinesisches Neujahr, und da haben alle eine Woche frei. Das klingt toll, weil es einen auch selbst betrifft, bald merkt man aber, dass eine Woche frei auch bedeutet, dass eben NICHTS auf hat. Zum Glück feiern einige nicht-asiatische Restaurants nur einen Tag (den Neujahrstag eben) und haben wieder wenigstens ein paar Stunden am Tag geöffnet. Den besagten Neujahrstag habe ich übrigens wieder am Bund verbracht. Von dem Feuerwerks-Disaster zum richtigen Silvester belehrt, stand ich allerdings mit den Mädels und den Kollegen schon eine Stunde früher auf der Dachterasse einer edlen Bar mit traumhaften Blick über Pudong. Dass dieser Ausblick eigentlich das einzige war, warum sich der Kampf am Eingang gelohnt hat, hatte ich nicht geahnt. Als es dann langsam soweit war, passierte was richtig Unerwartetes, denn alle wurden bis zur Hälfte der Terasse zurückgedrängt. Was solls, wir stehen immernoch in der ersten Reihe. Haha, na super, denn dann gabs eben ein Feuerwerk. 1,5m vor uns! Zündet die Bar doch ihr eigenes Feuerwerk und das eben auf der leergedrängten Seite der Freifläche, direkt vor uns!!! Explodiert eine riesen Batterie mit Feuer und Knall und schießt Pappfetzen an unsere Kleidung. Und dann das eigentliche Feuerwerk direkt über uns, wo man es natürlich nur sieht, legt man den Kopf in den Nacken, nur um dann von Russ und herabfallenden Überbleibseln getroffen zu werden -.- Was für ein unvergessliches Silvester, wir mitten drin :) Übrigens war das mit das einzige was ich an dem Abend an Raketen gesehn hab, denn anscheinend gab es kein von der Stadt organisiertes Feuerwerk. Bevor es zum Bund ging, habe ich übrigens schon mit den Kollegen in der Wohnung vom Chef gefeiert, wo es selbstgekochte deutsche Köstlichkeiten wie Gulasch oder Nudelsuppe (nach Omas Art) gab :9 Feuerwerk habe ich übrigens noch bis zum heutigen Tag genug gehört (die knallern lieber), sporadisch fällt immermal irgendwo in der Gegend jemandem ein, mal noch eins zu zünden oder es wird mal wieder irgendein Gott willkommen geheißen. Tja, und dann eben eine Woche frei. Die ersten beiden Tage schön im Hotel gegammelt und einen Shanghaier Tempel besichtigt. Die letzten Tage aber, die wurden zum Verreisen genutzt. Und zwar ein Besuchstrip für Christina in Qingdao! Habe ich also ein paar Tage in der ehemals deutschen Küstenstadt verbracht und Christina Reiseleiter spielen lassen. Haben eigentlich alles gesehen, was die, wirklich kleine Stadt zu bieten hat. Ich finde, das ist eine Menge und ich bin ganz hingerissen von den Häusern, dem Bergdorfcharakter und den niedlichen Gassen, die mich gleich an Südtirol erinnert haben. Und dann: der Strand. Eine lange und superschöne Strandpromenade am Meer und es hat warm die Sonne geschienen, der Wind war nur etwas kalt. Eine total coole Speed-Boot-Fahrt auf dem Meer gemacht und einige Sehenswürdigkeiten am Meer und von den Deutschen besichtigt. Von uns stammt da übrigens DIE chinesische Brauerei, eben die Tsingtao Bier Brauerei, der wir auch einen Besuch abstatteten, naja, ein Biermuseum eben. Übrigens bin ich sowohl hin als auch zurück geflogen, gab es doch wegen dem chinesischen Neujahr kein einziges Zugticket in ganz China mehr. Achja, dieses Wochenende geht’s übrigens...^^....ach, ich komm ne los, Nanjing. Naja, es gibt auch einen Grund, unsere Wohnung. Die Mietzeit läuft aus und ich muss meine restlichen Kleinigkeiten (alle meine Schuhe) rausräumen und geputzt werden muss auch noch. Mal sehen, ob ich dann wieder diesem oder jenem Kollegen über den Weg laufe, wie in letzter Zeit schon öfters passiert :) In Nanjing ist es übrigens verboten rosa Herzluftballons mit in die Ubahn zu nehmen. Das hätten wir aber auch nie herausgefunden, hätte mir Marie nicht einen solchen am Konfuziustempel gekauft und wir dann nach Hause fahren wollten. Wir stehen an der Ticketmaschine, kommen ganz aufgeregt die Ubahnangestellten zu uns gerannt, zeigen auf den Ballon und stottern englisch, dass man mit dem nicht fahren darf. Große Ratlosigkeit und Unlogik unter uns 3 Mädels, überlegen wir, was Gefährliches an dem Ballon wäre, bis die Angestellte uns mitteilt: this colour. Die Farbe?? Was soll bitte mit ROSA sein? Die Antwort: sie verwirrt den Fahrer.......HÄ?! Da läuft eine mit einem rosa Mantel in die Ubahn und ich trage lustigerweise eine knallpinke Yilian-Tüte mit mir herum, was is damit?! Er schwebt, ist rosa und verwirrt deshalb den Fahrer....was sie nicht sagen. Während ich noch rumstand und versuche das nachzuvollziehen (ist mir bis heute nicht gelungen), schaltet Cynthia schneller, stopft das rosa Herz in die pinke Tüte und wickelt ihren schwarzen Schal drumrum. Da erhellen sich die Gesichter und man stellt fest: so geht’s. Was sagt man dazu? Mit dieser kleinen Geschichte schließe ich für heute meine letzten zwei Wochen ab und schieb mir nun zum...was weiß ich...10ten Mal in China meinen Lieblings-Sweeney Todd ins DVD-Laufwerk *there was a barber and his wife...*

Eure Karo aus dem 16. Stock (bewohne gerade mein 4. Zimmer in dem Hotel, musste wegen Bauarbeiten vor meiner Zimmertür umziehen^^)
Bambusdrache · 36 mal angesehen · Einen Kommentar verfassen

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